…unser Problem ist viel mehr das Versagen der Filter. Warum, wieso, weshalb?
Hier kommt eine sehr gute Antwort von Clay Shirky:
(via dvg)
Sorry, no trickle.me logo – yet! ;-)
Published on 1. Februar 2010
…unser Problem ist viel mehr das Versagen der Filter. Warum, wieso, weshalb?
Hier kommt eine sehr gute Antwort von Clay Shirky:
(via dvg)
Published on 28. Januar 2010
Liebe trickle.me-Freunde,
heute ist mal wieder eure Meinung gefragt:
Bei trickle.me werden wir die Nachrichtenströme für euch durchsuchen und filtern. Dazu könnt ihr Suchaufträge anlegen oder aber auch vorgefertigte Suchaufträge nutzen.
So ein Suchauftrag wäre wie folgt aufgebaut:
Ein ganz konkretes Beispiel:
Name des Suchauftrags: Wirtschaftskrise
Schlagworte: Finanzmärkte, Wirtschaftskrise, Immobilien, Weltwirtschaftskrise, Finanzkrise, Spekulanten, Manager-Gehälter, Boni,…
Der Name eines Suchauftrages kann, muss aber nicht in den Schlagworten auftauchen. Er dient ausschließlich zur einfacheren Orientierung für Dich als Nutzer/in, wenn Du viele Suchaufträge angelegt hast.
Bitte hinterlasst hier gerne auch Kommentare, wenn ihr uns eure Meinung sagen wollt!
Published on 14. Januar 2010
Dass das so genannte “Social Web” die täglich über uns hinwegrollende Datenmenge nicht gerade verringert, war uns allen klar. Das Web hat sich vom Lese-Web zum Mitmach-Web verändert, immer mehr von uns werden zu Sendern – und die Masse an Daten steigt entsprechend an.
Was das aber genau bedeutet, konnte man sich bislang nicht wirklich vorstellen. Bis jetzt.
Leute, reibt euch nochmal kurz die Augen, jetzt wird’s anstrengend:
Mehr über den Counter (Datenbasis etc.) erfahrt ihr hier:
http://www.personalizemedia.com/the-count/
Was uns das sagt:
Die Menge des Contents wird immer weiter rasant wachsen. Was wir brauchen sind intelligente Filter: trickle.me!
PS: Der Counter hat uns übrigens über Twitter erreicht – Danke an @TiloBonow!
Published on 21. Dezember 2009
Wer kennt sie nicht, die kleinen “Begriffswolken” mit scheinbar zufällig kombinierten Schlagworten, deren Größe nach bestimmten Relevanzfaktoren variiert. Die sogenannten Tag-Clouds sind auf Websites sehr beliebt, um den Nutzer zum weiteren Stöbern und Klicken einzuladen.
Doch was hat das mit trickle.me zutun? Ganz einfach, drei Gründe: erstens ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch auf trickle.me Tag-Clouds zum Einsatz kommen. Zweitens passt das Bild der “Wolke” sehr schön in die trickle-me-Symbolik, da aus den individuellen Themenwolken nur die relevanten Inhalte “heraustropfen” sollen.
Heute wollen wir uns aber dem dritten Grund widmen. Als wir neulich auf den Weg in die (natürlich immer nur sehr kurze) Mittagspause waren, durften wir mal wieder feststellen, in welch kreativen Umfeld wir arbeiten. So stießen wir nur wenige Schritte von unserem Büro entfernt auf den Erfinder der o.g. Tag-Clouds. Zumindest nehmen wir an, dass er es ist. Denn wer sonst sollte auf die Idee kommen, Tag-Clouds auch offline einzusetzen. Aber seht selbst:

Innovatives Umfeld
Wenn Ihr auch in diesem kreativen Umfeld arbeiten wollt, habt Ihr jetzt die Chance dazu. Bewerbt Euch einfach auf die Stelle als Community-Marketing-Manager!
Published on 21. November 2009
Mit dem letzten Post haben wir ja zur Diskussion unserer Mission aufgerufen. Das Feedback war reichhaltig, hat uns mal wieder die Augen geöffnet und vor allem aber eines offenbart:
Ihr wollt/müsst mehr über trickle.me wissen!
Deshalb hier nochmal ein (recht theoretischer) Erklärungsversuch:
Zeit ist unser wertvollstes Gut. Wir nutzen sie, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen lenken. Daher ist es wichtig, dass wir uns mit den Sachverhalten beschäftigen, die für jeden individuell und im Augenblick am wichtigsten sind. Wir möchten und sollten immer über die Information verfügen, die uns beim Verstehen und Lösen hilft.
In unsere heutigen Medien- und Informationswelt konkurrieren in jedem Augenblick gleich mehrere Kanäle mit verschiedenen Informationen um unsere Aufmerksamkeit. Zehn Stunden am Tag beschäftigen wir uns aktiv und passiv mit der Aufnahme von Informationen.
trickle.me will mit Hilfe intelligenter Technologien und Verfahren immer nur die gerade wichtigste Information an seine Nutzer durchlassen. Entweder proaktiv per Push, damit die Nutzer das Wichtigste nicht verpassen. Oder trickle.me stellt die Informationen passiv bereit, damit der Nutzer jederzeit darauf zugreifen kann.
Auf Wunsch sorgt trickle.me aber auch für den nötigen “Blick über den Tellerrand” – durch die automatische und manuelle Zusammenstellung von Inhalten, die über die eigenen Suchprofile hinaus reichen.
Etwas praktischer und plastischer wird es vielleicht auch mit der folgenden “Präsentation”:
Wir hoffen, unsere Mission wurde etwas besser verständlich?
Dann lasst uns hier die Missions-Diskussion weiter führen!
Published on 20. November 2009
Während wir bei der Frage “Was ist trickle.me eigentlich?” versuchen langsam Licht ins Dunkel zu bringen, sei euch auch mal wieder ein Blick hinter die Kulissen gewährt:

Richtig, bei uns siehts ziemlich düster aus.
Also beleuchtungstechnisch gesehen. Denn “auf dem Bus ist eine Störung” ließ uns der Haustechniker wissen, bevor er uns mit der Aussage “ich krieg das allein nicht mehr gebaggert” im dunklen sitzen ließ.
Unseren Haustechniker haben wir daraufhin liebevoll “Bodo” getauft. Das alles war vor wenigen Tagen.
Heute dann eine Umfrage: Bis der Bus ausgetauscht werden kann wird es dauern. Alle Kollegen auf dem Gang durften heute deshalb zwischen den folgenden Optionen abstimmen:
1. Licht immer an, rund um die Uhr.
2. Licht immer aus, rund um die Uhr.
Das trickle.me-Team war heute leider nur zu 50% vertreten und so konnten wir uns mit unserer Forderung für Licht nicht gegen die restlichen Kollegen durchsetzen.
Aber – und jetzt kommts! Wir haben Haustechniker Bodo genau beobachtet und sind daher in der Lage, über einen Barhocker (sowas gibt es bei uns im Büro zum Glück) bis zur Deckenlampe zu klettern. Dort gibt es an der Deckenbefestigung einen kleinen Schalter – und der sorgt in die richtige Stellung gebracht für Licht!
Bis der Bus repariert ist klettern wir also über Barhocker an die Zimmerdecke und regeln das selbst. Wer braucht da noch Lichtschalter! Und allen die uns vorwerfen, wir würden in unserer “Internet-Blase” leben sei damit demonstriert: Wir sind auch handwerklich begabt, vor allem aber finden wir immer eine Lösung – durch genaues beobachten und zuhören!
Und genau deshalb tauschen wir uns hier auch mit euch so gerne aus! Denn nur wer zuhört kann verstehen!
Published on 18. November 2009
Wir arbeiten fleißig weiter an trickle.me – aber seit ein paar Stunden geradliniger denn je – denn die Mission steht! Steht buchstäblich.
Natürlich wollen wir die frisch formulierte trickle.me-Mission nicht für uns behalten, wir wollen teilen und euch wissen lassen, nach was wir uns für die Fertigstellung von trickle.me und allen folgenden Versionen richten werden. Unser Weg ans Ziel, unsere Mission für euch:
connecting you with your most valuable information
Absolut richtig, dass war englisch, aber das liegt daran, dass wir auch außerhalb deutscher Gefilde tätig werden wollen um so auch anderswo die Informationsflut unter Kontrolle zu bringen.
Jetzt interessiert uns natürlich zum einen eure Meinung – und zum anderen wie wir all dies in einem Claim geradeaus rüberbringen können.
Wir freuen uns auf euer Feedback zu folgenden Fragen:
Bitte nutzt einfach die Kommentar-Funktion, um uns Eure Meinung mitzuteilen! Vielen Dank!
UPDATE: Natürlich könnt ihr Vorschläge in der Sprache hinterlassen, in der ihr euch sicher fühlt. Um eine Übersetzung kümmern wir uns dann gegebenenfalls! Also keine Hemmungen!
Published on 3. November 2009
Aktuell arbeiten wir hier ja unter Hochdruck an Version 0.5 von trickle.me. Parallel wird auch an der Konzeption für das “richtige” trickle.me (Verison 1.0) fleissig geschraubt. Damit uns auch die Schweinegrippe unserem ambitionierten Zeitplan nichts anhaben kann, desinfizieren wir uns seit heute Mittag schön brav die Hände. Denn auf einen Händedruck zur Begrüßung wollen wir auch in Zukunft nicht verzichten!
Published on 30. Oktober 2009
trickle.me wird seine Nutzer dabei unterstützen, die Informationsflut in Print und Online sinnvoll zu filtern. Dazu können die Nutzer automatisch oder aber auch “per Hand” Suchaufträge eingeben – also zum Beispiel:
Uns würde interessieren:
Angenommen, die hättest wie oben beschrieben mehrere Suchaufträge angelegt. Hätten alle diese Suchaufträge für Dich die gleiche Wichtigkeit, oder würdest Du die Suchaufträge lieber gewichten können?
Also zum Beispiel:
Deine Meinung zählt!
Published on 23. Oktober 2009
Hinweis: Dieser Beitrag ist “nebenan” bei relevantmedianow.com erschienen, gehört hier aber ebenso hin!
In den letzten Wochen tobt die Diskussion, ob man nun mit Inhalten im Internet Geld verdienen kann oder nicht. Hier das für uns spannendste Studien-Ergebnis:
“Noch kein Ende der Kostenlos-Kultur im Internet in Sicht”
“Nur 16 Prozent der deutschen Internetnutzer sind grundsätzlich bereit, für onlineveröffentlichte Artikel zu zahlen. Das hat der Webmonitor von BITKOM und Forsa ergeben.” (Quelle)
Wir machen mal eine kleine Rechnung auf:
Das macht 57.400.000 Internetnutzer und damit 9.184.000 Zahlungswillige.
Und das soll kein Potential sein?
Natürlich ist die Zahlungsbereitschaft Online noch weit entfernt von 25.100.000 gedruckten Zeitungsexemplaren, die aktuell in Deutschland pro Erscheinungstag verkauft werden (BDZV). Aber dennoch liegt hier ein großes Potential brach, weil es offenbar keine passenden Angebote gibt.
Die wenigsten Content-Anbieter haben heute überhaupt ein Angebot für Zahlungswillige im Sortiment. Die einen breiten alle Inhalte kostenlos im Netz aus – ohne intelligente Bindungs- und Entwicklungsmechanismen. Andere lassen jeden Nutzer gegen eine Paywall laufen, in der es noch nicht einmal kleine Fenster zum reinschauen gibt. Die Nächsten setzen all ihre Hoffnungen auf das Leistungsschutzrecht, wieder andere hoffen auf die Telekommunikationsanbieter und deren Innovationskraft bei der Einführung simpler Bezahl-Systeme.
Dass Ergebnis ist bei allen Vorgehensweisen das selbe: Anstatt endlich den ersten Schritt zu gehen verharren viele Content-Anbieter in Hab-Acht-Stellung, beobachten den Wettbewerb und setzen ihre Hoffnungen in den Gesetzgeber oder Dritte.
Dabei braucht es weder einfachere Zahlungsmethoden noch gesetzliche Regelungen – sondern einfach nur ein ansprechendes Angebot. Content allein scheint nicht zu genügen, was fehlt sind entsprechende Services “drumherum”. Und diese Services müssen so gestrickt sein, dass ein bestimmter Prozentsatz der Nutzer bereit ist, dafür auch zu bezahlen. Nutzern ohne Zahlungsbereitschaft darf dabei aber nicht die Tür vor der Nase zugeschlagen werden, sie müssen einfach mit weniger Leistung leben – und können im Laufe der Zeit eventuell zu zahlenden Kunden entwickelt werden.
Das Unternehmen XING macht vor, wie es funktioniert: Deutlich unter 10% der Nutzer sind bereit, für eine Premium-Mitgliedschaft mit erweitertem Funktionsumfang zu bezahlen. Aber auch davon lässt sich’s gut leben!
Für unser Projekt trickle.me haben wir (ganz sicher nicht repräsentativ) über 50 Menschen im Alter zwischen 18 und 57 zu den Zahlungsgewohnheiten im Internet befragt. Hier ein paar Ergebnisse:
Nun sind diese Ergebnisse wie gesagt ganz sicher nicht repräsentativ und doch zeigen sie ganz deutlich, dass das Thema “Geld ausgeben im Internet” längst zu unserem Alltag gehört. Es fehlt also weder an der generellen Bereitschaft zum Web-Einkauf, noch scheitert es an unzulänglichen Bezahlmodellen. Was im Content-Bereich fehlt sind gute Produkte und auf die Nutzer-Interessen perfekt zugeschnittene Angebote.
Wohin die Einstellung “Der Kunde ist schuld, weil er nicht kaufen will was wir ihm anbieten” führt, haben wir bei Quelle gerade eindrucksvoll erlebt.