Archives for trickle.me

Behind the scenes of Trickle.me – Part II: Housewarming mit den Nachbarn

Freitag, 2. Oktober:
Nachdem wir jetzt seit etwa vier Wochen aus dem Stuttgarter Headquarter agieren, ist es Zeit für einen kleinen Begrüßungsumtrunk mit Entwicklern, Nachbarn und sonstigen Supportern von Trickle.me. Pünktlich um 10 Uhr morgens erreicht die erste Bierkutsche vom Stuttgarter Hofbräu die Tübinger Straße. Die vier Kutscher grüßen auch freundlich, um dann unverrichteter Dinge zum Wasen weiterzufahren…

Vielleicht ist es auch besser so. Denn das Hofbräu hat sich in ersten Selbstversuchen der Trickle.me-Crew als wenig erfrischend erwiesen. Stattdessen reichen wir unseren Gästen feinsten Gerstensaft badischer Herkunft in Reminiszenz an unser eigentliches Headquarter in Karlsruhe. Neben Gerstensaft und diversen Fermentationserzeugnissen hat Art-Bayer Stephan noch ein weiteres Highlight im Gepäck: das gute alte Simon-Challenge. Den Kickertisch-Ersatz des Start-Ups, platzsparend und immer gut zum Abreagieren, gerne auch im “Weitergeben” oder “Kopf-an-Kopf”-Modus. Von Nachbarn und Entwicklern zunächst kritisch beäugt (vermutlich zu analog ohne Display) wird es schnell zum Thema auf dem Flur. So ertönen neben dem Plöppen der Bierflaschen regelmäßige “klopfen”, “drehen”, “tippen”-Kommandos aus Simons elektronischer Stimme…

Unser Fazit des Tages: ein gelungener Einstand. Danke an alle, die so zahlreich erschienen sind! Wir fühlen uns wohl bei Euch. Jetzt heißt es Gas geben für Trickle.me! Damit es möglichst bald schon was zum “Anfassen” für die lieben Better-Tester gibt…

Ergebnisse der ersten BetterTester-Umfrage

Vor einiger Zeit hatten wir unsere Nutzer zu einer kleinen Umfrage zum Thema “Informationsverhalten” eingeladen. 49 unserer ersten BetterTester sind unserer Einladung gefolgt (vielen Dank dafür!!!) –  hier sind wie versprochen ein paar ausgewählte Ergebnisse aus der Befragung:

Das Internet ist die wichtigste Informationsquelle
Für 76% der befragten ist das Internet als Informationesquelle “sehr wichtig”, für die verbleibenden 24% immerhin noch “wichtig”. Die Tageszeitung kann sich Platz 2 sichern, insgesamt 64% sehen sie als “sehr wichtig” bzw. “wichtig” an.  Die Wochenzeitung schneidet besonders schlecht ab, 72% der Befragten sehen dieses Medium als “weniger wichtig”, “unwichtig” oder nutzen diese sogar überhaupt nicht. Beim Radio als Informationsquelle teilen sich die Meinungen: 55% nutzen es, 45% eher nicht oder überhaupt nicht.

Verlags-Websites genießen das Vertrauen der Befragten
Eine große Mehrheit von 78% der Befragten versorgt sich im Internet am liebsten auf Verlags-Websites mit Nachrichten.  Platz zwei geht an Blogs (47% “sehr wichtig” oder “wichtig”), es folgen Aggregatoren wie Google News (41% “sehr wichtig” oder “wichtig”) und Echtzeit-Medien wie Twitter (31% “sehr wichtig” oder “wichtig”). Die Webauftritte von TV- und Radio-Sendern werden praktisch nicht genutzt (12% bzw. 2% “sehr wichtig” oder “wichtig”).

Wer informiert sein will, wird selbst aktiv
Push-Kanäle wie E-Mail-Newsletter (43% “sehr wichtig” oder “wichtig”) und RSS-Feeds (24% “sehr wichtig” oder “wichtig”) werden weit weniger genutzt als der direkte Aufruf von Nachrichtenseiten (92% “sehr wichtig” oder “wichtig”) bzw. die aktive Suche nach Nachrichten über Suchmaschinen (93% “sehr wichtig” oder “wichtig”).

“Planloses” Surfen ist beliebt…und weitere spannende Ergbnisse zeigt die folgende Tabelle
umfrage2

Umfrage: Geld ausgeben im Internet

Es ist so weit, jetzt ist wieder eure Hilfe gefragt! Wir würden gerne mehr wissen über euer Konsumverhalten im Internet.

Die Umfrage ist bereits beendet! Gerne informieren wir Dich, wenn es neue Umfragen gibt!

Einen Teil der Ergebnisse unserer ersten Umfrage werden wir in den nächsten Tag hier veröffentlichen!

Behind the scenes of Trickle.me – Part I: aller Anfang ist Ikea

Aller Anfang ist schwer – sagt der Volksmund.
Aller Anfang ist spannend – sagen wir.

Damit Ihr direkt einen Eindruck bekommt, wer  hinter dem “wir” steckt, halten wir Euch künftig mit kleinen Backstage-Anekdoten auf dem Laufenden. Hier der erste Teil…

Stuttgart, 8. September:
Gegen halb 11 erreiche ich die Tübinger Straße. Stephan ist natürlich schon da und öffnet mir freundlicherweise die Tür, um mir die neuen Räumlichkeiten zu zeigen. In einem großen Raum steht ein 80×80 cm-Tisch, daran zwei Stühle. Ich höre Stephan etwas wie “willkommen im Start-Up” sagen und denke mir “willkommen im Start-Up”.

Dank des frisch heruntergeladenen IKEA-Einrichtungstools gestalten wir uns schnell unser Traumbüro am Laptop. Nach intensiver Budgetprüfung und der ein oder anderen Umgestaltung fahren wir noch am selben Abend ins nächstgelegene schwedische Möbelhaus.  Mit Stuhl “Karsten” landen wir einen Volltreffer. Sieht gut aus und erweist sich als rückenfreundlich. Die Tischbeine und die dazugehörige Platte vom Modell “Vika” sind schnell im Auto verstaut und schon gehts zurück in die Tübinger Straße.

Stuttgart, 9. September:
Stephan und ich sind früh im Büro, um in Windeseile das neue erstandene Mobiliar aufzubauen. Allerdings sind die Tischbeine vom Modell “Vika” widerspenstiger als erwartet. Ebenfalls unerwartet traf uns, dass sich die Beine nicht mit den Tischplatten verschrauben lassen. So entsteht in kürzester Zeit ein weißer Vika-Wald in unserem Büro. Naja, egal.

Kommen wir zum konstruktiven Teil. Inzwischen ist Christoph ebenfalls eingetroffen. Wir platzieren unsere Tische frei im Raum. Auch die benachbarten Büros freuen sich über unseren kreativen Vorgang. Nachdem die Jungs von der Technik die Telefone installiert, unsere Leitungen gepatcht und die Schlüsselkarten vorbeigebracht haben, fühlen wir uns direkt ein bißchen heimisch.

Knapp zwei Wochen später.

Das kreative Arbeitsumfeld wächst und gedeiht. Die ersten persönlichen Gegenstände (Fotokalender und Krug beim einen, Coffee to go-Becher beim anderen) sind da, es gibt sogar einen Counter mit Prospekten sowie eine Zeitschriftenauslage. Nebenan haben wir unser “Aquarium” mit einem Besprechungstisch gefüllt. Jetzt sieht es schon aus wie in einer richtigen Firma. Und auch die Schmunzler der benachbarten Kollegen werden immer seltener.

Achja, gearbeitet wird hier natürlich auch. Und zwar mit Hochdruck. Der nächste Better-Test kommt bald…

///lg

Analoge Dollar, digitale Pennies – Chris Andersons Buch “Free”

Ein Buch für die ersten herbstlichen Tage:

Chris Anderson, Chefredakteur der Zeitschrift Wired, untersucht in seinem neuen Buch “Free” aktuelle Entwicklungen des Online-Marktes und stellt fest, dass das Verschenken von digitalen Produkten sich immer mehr zu einer Unternehmensstrategie etabliert.

Zum Thema “allgemeinen Nachrichten” dieser Auszug aus der Buchrezension des F.A.Z. Blogs:

„Nach einigen Jahren mit Online-Experimenten, bei denen immer wieder versucht wurde, die Nutzer für Inhalte zahlen zu lassen, wurde es fast jedem klar, dass der Kampf gegen die digitalen Gesetzmäßigkeiten einen aussichtsloses Unterfangen war. “Free” hatte gewonnen”, schreibt Anderson. Während Anderson aber für alle Branchen einen guten Rat hat, mit “Free” Geld zu verdienen, fällt ihm für die Verleger nicht viel ein. Lediglich spezialisierte Informationen, die den Lesern einen hohen Nutzwert bringen und konkurrenzlos sind, seien verkäuflich.  „Die Zeitungsbranche muss sich wie die Musikbranche neu erfinden. Die Topzeitungen werden vermutlich etwas schrumpfen, während die Schicht darunter stark dezimiert werden wird”.

Der Chefredakteur von Wired erkennt also auch den Nutzen von personalisierten Informationen …

Hier der Link zur Rezension: http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/09/03/analoge-dollar-digitale-pennies.aspx

///co

“We no longer search for the news, the news finds us…”

Nach 3:20 Minuten findet sich das Zitat aus der Überschrift. Und das passt perfekt zur Vision von trickle.me.

(Video via Digitale Notizen/Dirk von Gehlen)

“Informationsmüll”

Alle Untersuchungen der auf “Information-Overload” spezialisierten Firma in großen US-Unternehmen wie Intel, Microsoft und IBM der vergangenen zehn Jahre hätten im Kern dieselben Resultate gezeitigt: “Wir werden mit Informationsmüll zugeschüttet. Ein Viertel des Arbeitstages geht dadurch inzwischen verloren, Tendenz steigend.”

futurezone.orf.at beschäftigt sich heute mit dem Problem “Information-Overload” und verdeutlicht, welche Auswirkung die ständig zunehmende Informationsflut auf unser Leben hat. Inhalte sinnvoll zu filtern damit intelligent nutzbar zu machen, daran arbeitet das Team von trickle.me.

Du willst uns dabei helfen? Dann beantworte bitte kurz die Fragen aus unserem Fragebogen oder registriere Dich als BetterTester! Danke!

Umfrage: Wo und wie konsumiert ihr Nachrichten?

Versprochen ist versprochen. Wir wollen und werden unsere (künftigen) Nutzer schon von Anfang an in die Entwicklung von trickle.me einbeziehen. Wir starten mit einer kurzen Umfrage:

Wo und wie konsumiert ihr Nachrichten?

Sorry, die Umfrage ist bereits beendet.
Um an der nächsten Umfrage teilnehmen zu können, registriere Dich als BetterTester!

Unsere große Bitte: Macht mit, es dauert nur 5 Minuten. Postet die Umfrage bei Facebook und Twitter, bittet Freunde und Bekannte mitzumachen.
Als kleines Dankeschön werden wir einige Ergebnisse hier im Blog veröffentlichen.

WE WANT YOU

trickle.me wird ein Service für das Social Web. Würden wir hinter verschlossen Türen an einem Produkt schrauben und es dann, irgendwann, auf die Nutzer loslassen, würden wir die Grundsätze des Social Webs schlichtweg ignorieren.

Dass so etwas nicht gut gehen kann, haben andere schon vor uns bewiesen, diesen Fehler müssen wir nicht wiederholen. Denn aus anderen Projekten wissen wir, wie spannend und letztendlich hilfreich es  ist, die Nutzer in die Entwicklung einer Plattform aktiv einzubeziehen.

Deshalb werden wir euch, die potentiellen Nutzer von trickle.me von Anfang an ins Boot holen. Wie sehr uns das gelingen wird, wissen wir zu diesem Zeitpunkt selber noch nicht. Aber eines ist sicher: auch wir werden Fehler machen, Dinge übersehen, in falsche Richtungen denken. Deshalb werden wir regelmäßig unsere Gedanken hier posten und darauf hoffen, harsch dafür kritisiert zu werden oder nichts von euch hören (Frei nach dem schwäbischen Motto „ned g’scholten isch g’lobt genug“). Natürlich nur Spaß; gegen ein explizites Lob haben wir natürlich nichts einzuwenden…

Wenn ihr es gar nicht mehr erwarten könnt euch an unseren spannenden Projekte zu beteiligen, dann empfehle ich unser “BetterTester”-Programm. Da gewähren wir exklusiven Einblick in unsere Entwicklungs-Arbeit und diversen “Alpha-Phasen” mit der Bitte um eure Meinung. Innovators und Early Adopter also bitte hier klicken!

Kreative aufgepasst: trickle.me braucht ein Logo!

Unsere trickle.me-Pläne werden immer konkreter. Neben tatkräftiger Unterstützung durch neue Kollegen fehlt uns vor allem noch ein Gesicht für unser “Baby”.

Das neue Logo soll zunächst unser Blog hier schmücken, natürlich aber auch alle internen und externen Kommunikationsmittel von der Visitenkarte bis zum Schild an unserer Tür. Alle Kreativen da draussen sind hiermit aufgerufen, sich gerne bei uns zu melden. Natürlich freuen wir uns auch über Tipps, Empfehlungen und Vorschläge – her damit!

Bitte nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion oder schreiben Sie uns eine Nachricht.
Was zu tun ist? Begeistern Sie uns einfach mit Arbeitsproben – vielleicht auch schon mit ein paar Ideen?!
Die oder der Auserwählte bekommt von uns dann natürlich ein ausführliches Briefing.